Fußbodenheizung für Neubau und Sanierung – Planungssicherheit für Profis

Eine Fußbodenheizung ist heute für Generalunternehmer, Architekten und Bauträger kein Zusatzkomfort mehr, sondern die wirtschaftlichste Lösung, um ein Gebäude mit niedrigen Vorlauftemperaturen effizient zu beheizen. Die Wärme strahlt gleichmäßig aus der gesamten Bodenfläche, es gibt keine sichtbaren Heizkörper, keine Luftverwirbelung und keinen zusätzlichen Platzbedarf im Grundriss. In Kombination mit einer Wärmepumpe oder einer solarthermischen Anlage erreicht dieses System einen hohen Wirkungsgrad, da Flächenheizungen bereits bei Vorlauftemperaturen von rund 30 bis 35 Grad Celsius ausreichend Wärme liefern – ein entscheidender Faktor für die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe und damit für die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer des Gebäudes.

Für MB Installationstechnik ist die Fußbodenheizung eines der Kerngewerke: Seit der Gründung 2016 planen und verlegen wir Flächenheizungen für Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten in Bayern und darüber hinaus. Dabei verstehen wir uns nicht als reiner Ausführungsbetrieb, sondern als technischer Partner, der die Schnittstellen zu Estrich, Elektroplanung und Rohbau von Anfang an mitdenkt.

Systemvielfalt für jede Bauaufgabe

Wir planen und verlegen sowohl klassische Tacker-Systeme als auch Noppensysteme, je nach Aufbauhöhe, Belastungsklasse und Bodenaufbau. Für die Sanierung im Bestand kommen Niedrigaufbau-Systeme zum Einsatz, die bereits ab wenigen Millimetern Aufbauhöhe funktionieren und damit auch bei begrenzter Deckenhöhe oder bei denkmalgeschützten Gebäuden nachrüstbar sind, ohne dass Türanschläge, Treppenstufen oder Fensterbrüstungen angepasst werden müssen. Für großflächige Industrie- und Lagerhallen setzen wir robuste Industrieflächenheizungs-Systeme (IFH) ein, die auf hohe mechanische Belastung und große Spannweiten ausgelegt sind – etwa für Gabelstaplerverkehr, Hochregallager oder schwere Produktionsanlagen. Die Wahl des richtigen Systems entscheidet dabei nicht nur über den Installationsaufwand, sondern auch über die spätere Regelbarkeit und Reaktionszeit der Heizung – ein Punkt, der besonders bei Hallen mit wechselnder Nutzung relevant ist.

Normgerechte Planung und Ausführung

Die Auslegung erfolgt nach den Vorgaben der DIN EN 1264 für Flächenheizungen sowie in enger Abstimmung mit der Estrichplanung nach DIN 18560. Dabei koordinieren wir die Schnittstellen zu Estrichleger, Elektroplanung und Rohbau, damit Aufheizprotokoll, Belegreife und Bauzeitenplan ineinandergreifen – ein Punkt, der bei Großprojekten häufig unterschätzt wird und zu Bauzeitverzögerungen führen kann, wenn er nicht frühzeitig mitgedacht wird. Wir erstellen für jedes Projekt einen verbindlichen Verlegeplan mit Heizkreisaufteilung, hydraulischem Abgleich und Vorgaben für das Aufheizprotokoll, das dem Estrichleger die technisch korrekte Belegreifeprüfung ermöglicht. So vermeiden wir nachträgliche Reklamationen durch Feuchteschäden im Bodenbelag.

Energieeffizienz als wirtschaftlicher Faktor

Eine Fußbodenheizung entfaltet ihr volles Einsparpotenzial erst im Zusammenspiel mit dem restlichen Energiekonzept des Gebäudes. Niedrige Systemtemperaturen bedeuten, dass eine Wärmepumpe mit einer deutlich höheren Jahresarbeitszahl arbeiten kann als bei klassischen Heizkörpersystemen, die oft Vorlauftemperaturen von 55 Grad Celsius oder mehr benötigen. Für Bauträger, die ihre Projekte nach KfW- oder vergleichbaren Förderstandards auslegen, ist die Flächenheizung daher häufig ein notwendiger Baustein, um die geforderten Effizienzwerte überhaupt zu erreichen. Gleichzeitig profitieren auch Bestandsgebäude von einer nachgerüsteten Flächenheizung, weil sich damit der Umstieg von einer Öl- oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe erst wirtschaftlich sinnvoll realisieren lässt.

Referenzen aus der Praxis

Unsere Erfahrung reicht vom Wohnungsbau bis zur Großindustrie: Beim Neubau des Wohn- und Geschäftshauses in der Zähringer Straße in Freiburg haben wir auf rund 3.500 Quadratmetern Fußbodenheizung verlegt, beim Wohnkomplex Zollhafen in Mainz auf ca. 5.500 Quadratmetern Wohnfläche mit 82 Einheiten. Im gewerblichen Bereich haben wir für Aldi-Süd in Künzelsau eine Industrieflächenheizung auf rund 4.000 laufenden Metern realisiert, für das Riegele Logistikzentrum in Gersthofen sogar auf 15.000 laufenden Metern. Diese Projekte zeigen, dass wir sowohl die handwerkliche Präzision für den mehrgeschossigen Wohnungsbau als auch die technische und logistische Kapazität für großvolumige Gewerbe- und Industrieprojekte mit engen Bauzeitfenstern mitbringen.

Für Generalunternehmer und Architekten

Als familiengeführtes Unternehmen mit flachen Hierarchien bieten wir kurze Entscheidungswege direkt mit der technischen und kaufmännischen Projektleitung – ohne mehrstufige Abstimmungsschleifen. Wir übernehmen die Werkplanung, liefern belastbare Aufmaße und Mengenermittlungen für die Ausschreibung und stimmen Schnittstellen eigenständig mit anderen Gewerken ab, von der Elektroplanung bis zur Bauleitung des Rohbauunternehmens. So reduziert sich der Koordinationsaufwand auf Seiten des Generalunternehmers spürbar, und Planungsänderungen während der Bauphase lassen sich schnell und ohne lange Rückfragewege umsetzen.

Sie planen ein Neubau-, Sanierungs- oder Hallenprojekt mit Flächenheizung? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche technische Erstberatung – wir prüfen Ihre Anforderungen und erstellen ein passendes Systemkonzept.